Barrierefreiheit

Was ist zu beachten?

Der Begriff „Barrierefreiheit“ steht in erster Linie für den ungehinderten Zugang zu einem System und seinen Funktionen bei unterschiedlichen Graden von eventuell vorhandenen körperlichen Einschränkungen (wie z. B. Sehbehinderungen).  

Symbol für BarrierefreiheitIn Bezug auf das Internet geht es um die Umsetzung von technischen Maßnahmen, die die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Websites für diese Personengruppe sicherstellen. In verschiedenen Richtlinien und Normen zur Barrierefreiheit werden diese Maßnahmen beschrieben, wie beispielsweise in der „Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung“ (BITV). Sie ist eine Ergänzung des Behindertengleichstellungsgesetzes.

  • Blindheit. Blinde Nutzer wollen sich den Inhalt einer Website vorlesen lassen oder als Brailleschrift ausgeben. Dafür ist es wichtig, dass Text nicht ausschließlich über Grafiken präsentiert wird. Bilder müssen eine aussagekräftige alternative Textbeschreibung bieten, damit Blinde diese Information nutzen können.
  • Farbblindheit / Farbfehlsichtigkeit. Bei 8% der männlichen Bevölkerung liegt eine Farbfehlsichtigkeit vor. Bei der Entwicklung einer Website sollte darauf geachtet werden, dass Inhalte, die farblich gegliedert werden, eine ausreichend kontrastreiche Graufstufendarstellung aufweisen, damit die Unterschiede auch für eingeschränkt Farbsichtige lesbar bleiben.
  • Sehschwäche. Nutzer mit einer Sehschwäche profitieren von einer variabel einstellbaren Schriftgröße.


Werden die grundlegenden Prinzipien der Barrierefreiheit nicht beachtet, schließt der Anbieter einer Website von vorn herein einen großen Nutzerkreis aus!
Öffentliche Einrichtungen, wie Behörden und Institution sind sogar dazu verpflichtet, ihr Website-Angebot barrierefrei zu gestalten.


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